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Zentrum für Orthopädische Chirurgie & Sporttraumatologie Hannover

Was tun, wenn die Gelenke schmerzen?

Arthrosetherapie

Gelenke haben die Aufgabe verschiedene Knochen beweglich miteinander zu verbinden. Sie sorgen den ganzen Tag über, bei der Arbeit, in der Freizeit und beim Sport, für Beweglichkeit. Damit Bewegungen reibungslos ablaufen können, greifen verschiedene Mechanismen ineinander: Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenkkapseln sorgen für Halt und Beweglichkeit der Knochen.

 

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Stoßdämpfer der Gelenke

Bei einem gesunden Gelenk sind die Knochenenden mit einer Knorpelschicht überzogen. Der glatte Knorpel erlaubt es, dass wir unsere Gelenke reibungsarm bewegen können. Dazwischen befindet sich die Gelenkflüssigkeit, sie schmiert das Gelenk, damit es sich leichter bewegen kann, schützt die Knorpeloberfläche vor Abrieb und versorgt den Gelenkknorpel mit Nährstoffen. Zusammen mit dem Knorpel bildet die Gelenkflüssigkeit eine Art Stoßdämpfer.

 

 

Ursachen der Arthrose

Die Arthrose ist eine Abnutzungs- und Verschleißerkrankung des Gelenkknorpels. Der Knorpelabrieb im Gelenk führt bei vermehrter Belastung immer wieder zu Entzündungen der Gelenkkapsel. Zudem verändert sich die Gelenkschmiere, sie wird „dünner“ und weniger gleitfähig. Diese Entwicklung kann durch Schmerzen oder andere Beschwerden begleitet werden. Die Arthrose entwickelt sich langsam und schleichend. Sie tritt nicht nur im Alter auf, sondern kann aufgrund bestimmter Risikofaktoren auch schon bei jüngeren Menschen entstehen. Ursachen können sein: Einseitige Belastung, zu wenig Bewegung, Übergewicht, angeborene oder erworbene Fehlstellungen der Gelenke (z.B. X- oder O-Beine, Hüftdysplasie).

Arthrose kann in allen Gelenken auftreten, vorrangig dort wo übermäßig belastet wird. Neben dem Knie-, Hüft- oder Schultergelenk sind oftmals auch kleine Gelenke wie Finger-, Daumensattel-, Zehen- oder Wirbelgelenke, auch Facettengelenke genannt, betroffen. Bei fortgeschrittener Arthrose  kann der Knorpel komplett abgenutzt sein, bis schließlich Knochen auf Knochen reibt. Ist der Knorpel erst einmal abgerieben kann er nicht wieder aufgebaut werden. Hier kann nur noch ein künstlicher Gelenkersatz erfolgen. Daher ist es wichtig, frühzeitig den Abnutzungsprozess aufzuhalten. Dieser Effekt kann z.B. durch eine Behandlung mit Hyaluronsäure bewirkt werden. Hier wird von außen Gelenkflüssigkeit zugeführt und so die natürliche Gelenkschiere ergänzt.

 

Behandlung mit Polynukelotiden

Besonders fortschrittlich ist die Therapie mit hochgereinigten Polynukleotiden, wie sie in ChondroJoint® enthalten sind. Diese Polynukleotide helfen, die Eigenschaften der Synovialflüssigkeit zu verbessern. So nehmen sie positiven Einfluss auf die Knorpelzellen und ihre Funktion.

Es hat sich bestens bewährt, die Substanz direkt ins Gelenk zu spritzen. So gelangt sie direkt dorthin, wo sie für die Therapie benötigt wird. 

Der Knorpel wird im Verlauf der Arthrose immer mehr zerstört. Die Knochen können aneinander reiben. Die Abnutzungserscheinungen des Gelenkknorpels verursachen Bewegungseinschränkung und Schmerzen. Der Arzt injiziert ChondroJoint®  direkt in das betroffene Gelenk. Die Viskosität der Gelenkflüssigkeit wird wiederhergestellt.

Die Schmerzen werden weniger, die Beweglichkeit wird besser. Sportliche Betätigung sollte allerdings einige Tage nach der Injektion zurückgestellt werden.

Durch eine Verbesserung der schmierenden und stoßdämpfenden Eigenschaften der Gelenkflüssigkeit schützt ChondroJoint® die Gelenke. 

Zusätzlich unterstützt ChondroJoint® klinisch nachweisbar die physiologischen Mechanismen bei der Reparatur des Gelenkknorpels. 

Auch hier werden 5 Injektionen im wöchentlichen Abstand durchgeführt und nach 6-12 Monaten wiederholt.

 

Moderne Einlagenversorgung

Die Natur hat den Fuß geschaffen um barfuss zu laufen. Der Schuh gibt dem Fuß Schutz, verändert aber sein natürliches Bewegungsverhalten. Viele Fehlstellungen des Körpers und des Fußes können zu Gelenk- und Wirbelsäulenbelastungen sowie Rückenschmerzen führen. Optimal gefertigte Einlagen können hier Abhilfe schaffen. Sie müssen allerdings so gearbeitet sein, dass sie auch in modernes Schuhwerk passen und somit auch dauerhaft getragen werden.

 

Mit den in Hannover ansässigen Orthopädiemechanikern haben wir zuverlässige und erfahrene Partner im Bereich Orthopädietechnik gefunden, die den Spagat zwischen guter Passgenauigkeit und optimaler Unterstützung des Fußes auf der einen Seite und hohem Tragekomfort auf der anderen Seite schafft. Einlagen sind achsengetreu ausgerichtet und sorgen für das optimale Zusammenspiel von Bewegungsapparat und Körperstatik. Durch ihre intelligente Technologie kann der Körper Belastungen ausgleichen und die natürlichen Regelmechanismen wiederherstellen. So erleben Ihre Füße wieder die natürliche Art, sich zu bewegen.

Eine evt. zusätzlich einzusetzende dynamische, digitale 3-D-Messung erfasst das Fußverhalten in der Bewegung sowie die fachliche Auswertung Ihrer Körperachsen (z.B. Knie und Hüfte). Die Datenbasis wird durch Fotos der Körperstatik ergänzt. 

Selbstverständlich können Sie auch weiterhin von Ihrem Recht der freien Behandlerwahl Gebrauch machen und sich ein Rezept für einen Orthopädieschuhmacher Ihres Vertrauens ausstellen lassen.

Behandlung mit Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist eine natürliche Substanz, die in vielen Organen des Körpers, z.B. Haut, Augen und Gelenken wichtige physiologische Aufgaben erfüllt. In den Gelenken verleiht die Hyaluronsäure der Gelenkflüssigkeit ihre visköse Konsistenz und sorgt damit für eine gute Gleitfähigkeit. Im Rahmen der Knorpelabnutzung einer Arthrose wird die Gelenkschmiere „verunreinigt und verbraucht“. Die ins Gelenk injizierte Hyaluronsäure sorgt bildlich gesprochen für eine neue Schmierung des Gelenkes, vergleichbar einem Motorenölwechsel beim Auto.

Bei großen Gelenken wird eine Kur mit 5 Injektionen im Abstand von einer Woche empfohlen. Kleine Gelenke können mit 3 Injektionen mit Hyaluronsäure erfolgreich behandelt werden. Die Hyaluronsäure wird direkt in den Gelenkraum injiziert. Dies ist in der Regel nicht schmerzhafter als Blutentnahme aus der Vene. Die Wirkung – Schmerzfreiheit und Gelenkbeweglichkeit – setzt oft schon nach den ersten Behandlungen ein und nimmt meist im Verlauf der Therapie noch zu.

Hyaluronsäure wird biotechnologisch hergestellt und zeichnet sich durch hohe Reinheit aus. Es enthält kein tierisches Eiweiß, das Allergien auslösen kann und ist in der Regel sehr gut verträglich. Die Hyaluronsäure entfaltet seine Wirkung ausschließlich im Gelenk und verteilt sich von allein in der Gelenkhöhle. Sofortige Bewegung oder Sport ist erwünscht, jedoch kein Sauna- oder Schwimmbadbesuch am gleichen Tage. Intraartikulär ergänzt bzw. ersetzt die Hyaluronsäure die krankhaft veränderte Gelenkflüssigkeit. Die Therapie sollte mindestens jährlich wiederholt werden. Manchmal ist es sogar sinnvoll, alle 3 Monate eine einzelne Nachinjektion vorzunehmen.

 

Behandlung mit PRPs

In der Behandlung von Krankheiten sind seit hunderten von Jahren autologe, d.h. körpereigene Substanzen zum Einsatz gekommen und haben sich bewährt. Durch die industrielle Herstellung von Medikamenten ist das körpereigene Potential in den Hintergrund gedrängt worden, erlebt aber seit einigen Jahren wieder eine Renaissance.

Neue Therapieansätze benutzen Stammzellen (körpereigene Zellen), welche sich in jedes Organ / Struktur entwickeln können, zur Behandlung. Diese Stammzellen werden derzeit in Studien aus körpereigenem Gewebe im Labor gezüchtet und angewandt. Diese Methode wird in Zukunft weiter zu beachten sein, ist aber derzeit zu aufwendig und zu kostenintensiv.

Eine andere, einfachere und schnellere Methode, welche seit mehr als zehn Jahren mit zunehmenden Erfolg ambulant eingesetzt wird, ist die Herstellung von körpereigenen Wundheilungsfaktoren aus Blutplättchen, die sogenannte Platelet Rich Plasma oder kurz PRP-Therapie. 

Diese Therapie führt zu einer schnelleren Heilung, einer Reduzierung der Entzündung, einer schnelleren Wundheilung sowie einer besseren Durchblutung des Gewebes.

Im Fachjargon gesprochen kommt es bei der PRP-Therapie zu einem erhöhten lokalen Auftreten von Wachstums- und Wundheilungsfaktoren  (PDGF, TGF-ß, IGF, EGF, FGF, PDEGF, PDAF etc.) mit einer Proliferation und Differenzierung verschiedener Zelltypen (Stammzellen, Osteoblasten, Chondroblasten, Epidermiszellen etc.) sowie zu einer Reduzierung der Entzündung durch Veränderung der Cytokin-Balance hin zu anti-inflammatorischen Cytokinen (u.a. IL-4, IL-10,  IL-1ra).

Analog zu anderen Erkrankungen kommt es durch die lokale Therapie zu einer Reduzierung der Entzündung und somit zu einer besseren Durchblutung und Beweglichkeit des Gelenkes. Weiterhin hat die Therapie eine positive Wirkung auf die Knorpelzellen und den darunterliegenden Knochen. Auch positive Wirkungen auf (Beispiel Kniegelenk) Kreuzbänder, Menisken, Gelenkskapsel, Gelenkschleimhaut und Nerven werden diskutiert.

Insgesamt kann es durch eine PRP-Therapie zu einer Verbesserung der Schmerz- und Arthrosesituation kommen.

 

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Zentrum für Orthopadische Chirurgie

& Sporttraumatologie Hannover

Eingang Nord:

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Eingang Süd:

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Tel.: (0511) 16 74 75 - 80

Fax: (0511) 16 74 75 - 85

Belegklinik:

Unfallchirurgische Klinik der 

Medizinischen Hochschule Hannover

Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover

 


Orthopädisch-Unfallchirurgische Facharztpraxis:

Dr. med. habil.  Meinolf Goertzen

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

•   Spezielle Orthopädische Chirurgie

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•   Sportmedizin • Rehabilitationswesen

•   Physikalische Therapie

Ambulante und stationäre Operationen

Klinikzentrum für Orthopädische Chirurgie & Sporttraumatologie

Sektion:

Orthopädische Chirurgie & Sportmedizin

Dr. med. habil. Meinolf Goertzen

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Dr. med. habil. Meinolf Goertzen

 

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Fachärztin für Chirurgie

•   Chirotherapie – Osteopathie

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Dr.  med. Jörg Zarth – Dr. med. Udo Schnurer

Fachärzte für Anästhesie

•   Rettungsmedizin, Intensivmedizin, Schmerztherapie

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Facharzt für Allgemeinmedizin

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